Jahreszyklus
Spiralen zum Selbst
Jahreszyklen zur Selbstfindung & Selbstheilung, kontinuierliche intensive Selbsterfahrung
Mit den Jahreszyklen „Spiralen zum Selbst“ bieten wir einen kontinuierlichen Rahmen einerseits für die Selbstheilung, andererseits für die Sehnsucht und Suche nach zunehmender Bewußtwerdung und Sinnfindung an. Das Bild der Spirale sym- bolisiert die Verbindung des ausgleichenden, zy-klischen Wanderns durch das jahreszeitliche Rad mit der Weiterentwicklung des Bewusstseins auf immer höhere/tiefere/weitere Ebenen.
…auf daß die Seele nach Hause finde…
Ab 2012 gibt es erstmal 2 verschiedene Jahreszyklen zur intensiven Selbsterfahrung, in denen man sich immer näher zum Kern des Selbst ‚spiralen’ kann:
Spiralen zum Selbst
A Im Rad der Vier Schilde
B Daoismus und Schamanismus
A Im Rad der Vier Schilde
Rituale und Naturerfahrungen
Wir tauchen ein in die Vier Schilde als vier jahreszeitliche Seins-Ebenen des Menschen mit ihren Kräften, Schatten und ihrer Transformationsdynamik:
Süden / Sommer: Körper / Sinne / Lebenskraft / Sexualität
Westen / Herbst: Psyche / Schatten / Selbst-Reflexion / Liebe
Norden / Winter: Geist / Intention / Strukturen / Gemeinschaft
Osten / Frühling: GEIST / So-sein / Aufbrechen /Liebe zum Ganzen
Ein solcher Jahreszyklus umfasst 5 Seminare
- 2 ‚Ceremonies‘ Seminare – Ritualseminare, in denen Vorbereitungsübungen zum jeweiligen Hauptritual führen;
- 2 ‚Kraft der Schilde‘ Seminare – Stärkung der jeweiligen jahreszeitlichen Kräfte und Qualitäten durch Übungen aus dem schamanistischen, psychologischen oder transpersonalen Kontext.
‚Ceremonies‘ betonen den Übergang und die Wandlung, ‚Kraft der Schilde‘ Seminare betonen das Eintauchen und die Stärkung. Ergänzt werden sie durch 1 ‚Schwitzhütte‘ als besonderem Ritual der Reinigung und Transformation.
2012 und 2013 kreist das ‚Rad der Vier Schilde’ um das Thema ‚Licht und Schatten’. Es gehören dazu:
- Ost Ceremonies (April)
- Kraft des Südens (Juli)
- West Ceremonies (Oktober)
- Herbst-Schwitzhütte (September)
- Kraft des Nordens (Dezember)
Alle Seminare dieser Spirale können auch einzeln besucht werden.
Alle 2 bis 3 Jahre findet als Integration aller 4 Schilde ‚Ceremonies5 – Tanz durch‘s Medizinrad’ statt (das nächste 2014). Dieses kann, ebenso wie eine Visionssuche oder eine ‚Reise durch das Rad der Vier Schilde’ oder ein Ceremonies4 den Kulminationspunkt einer solchen Reise durch die Jahreszyklen darstellen.
Kosten & Anmeldung zum Jahreszyklus “Im Rad der Vier Schilde“:
€ 860,- für den ganzen Zyklus; Anzahlung € 250,- für alle fünf Termine (spätestens bis zum ersten Termin zu bezahlen, werden auf die 5 Termine aufgeteilt).
Anmeldung auf der Website von shambhala.at.
Bei Einzelbuchung gelten die Preise der einzelnen Seminare – siehe dort.
Ceremonies5 oder 4, Reise durchs Rad der Vier Schilde und die Visionssuchen sind nur extra zu buchen.
Info als PDF Spiralen zum Selbst-download
B Daoismus und Schamanismus
Daoistisches Qigong, Divinationsreisen, Trancehaltungen und Trancetanz
1,5 Jahre intensives Inneres Reisen und Daoistisches Qigong in Form von Abenden, Einzeltagen und Wochenenden.
Dieser Zyklus umfasst
- 2 Einzeltage pro Jahr (11. März und 21. Oktober 2012)
- 2 mal 4 Abende im Juni 2012 bzw. Jänner 2013
- 1 Wochenende (23./24. Februar 2013)
- 2 Seminare in NÖ bzw. Kärnten:
- Pflanzen und Rituale (15. bis 19.8.2012; mit Sylvia Koch-Weser und Franz P. Redl, Kosten: € 370.- im Zyklus) sowie
- Reise durch die Vier Schilde (13.7.bis19.7.2013; mit Franz P. Redl; Kosten: € 350.- im Zyklus)
Alle Seminare sind auch einzeln zu besuchen und buchen.
Für alle an Selbstentfaltung Interessierten, die sich 1,5 Jahre auf einen intensiven Prozeß einlassen wollen!
Einstiegsvoraussetzungen: Praxiserfahrung entweder in Qigong oder Trancemethoden.
Ein persönliches Gespräch, wenn wir uns noch nicht kennen.
Einstiegsmöglichkeiten: März 2012, Februar 2013
Kosten des Zyklus Daoismus und Schamanismus: 1230.- (ohne Kosten für die Vollpension bei den externen Seminaren); dieser Preis beinhaltet eine ca. 10% Reduktion im Vergleich zu Einzelbuchungen der genannten Seminare und Kurse.
Zu bezahlen in 2 Raten bei Franz P. Redl direkt: Anzahlung von 630.- vor Beginn des ersten Termins, Rest beim Pflanzen und Rituale Seminar im August 2012
Hintergründiges aus dem Buch ‚Übergangsrituale’ von Franz P. Redl:
Die drei Schätze des Daoismus
Als Beispiel für diese drei Ebenen des Schamanismus nehme ich die chinesische Tradition der drei Schätze des Daoismus her. Im chinesischen Daoismus gibt es eine sehr ähnliche Dreiereinteilung, die sich aus dem Yin-Yang-Konzept entwickelt hat und „Die drei Schätze“ genannt wird.
Die drei Schätze werden Jing, Essenz und Erde genannt, was im schamanistischen Kontext der Unterwelt entspricht und hier Lebenskraft und Vitalität bedeutet. Dann gibt es die Qi-Ebene als mittlere Ebene des Alltags, wo der Mensch als energetisch-emotionales Wesen erfahren wird. Die Oberwelt wird Shen, der Himmel genannt, welche die geistigen, mentalen und spirituellen Fähigkeiten und Ebenen des Menschen darstellen und die Verbindung zum Ursprungsgeist (Yuan SHEN)* ermöglicht.
Das chinesisch-daoistische System ist so wie das allgemein verbreitete schamanistische Konzept von Unter-, Mittel- und Oberwelt darauf ausgelegt, den Menschen mit all seinen prinzipiellen Ebenen des Seins zu verbinden bzw. eine Balance dieser Qualitäten herzustellen. In all diesen Traditionen war die Natur, die äußere, wilde Natur immer das Vorbild, der Mantel, die Mutter der drei Schätze, der drei Welten. Die Natur enthält und spiegelt alle drei Qualitäten in uns. Eine zeitgemäße Naturtherapie oder auch Öko-Psychologie, wie sie in den USA genannt wird, sollte immer alle drei Qualitäten nähren. Sie sollte den Körper, die materielle Welt, nähren und Fähigkeiten und Methoden zur Verfügung stellen, die das Unbewusste und die Seele erforschen, die Mittlere Welt stärken und einen erlösten Aspekt von Ich und dem Potential des Selbst unterstützen. Auf der Ebene der Oberwelt sollte sie die Beziehung zum Größeren schaffen, das Wissen und die Sicherheit geben, dass das Ich ein Teil der Natur, ein Teil des Universums ist.
Ursprungsgeist – der große Geist aus dem alle Erscheinungsformen entsprechend von yin und yang enstehen.
Daoistisches Qigong verbindet uns mit diesen 3 Grundkräften des Seins- sowohl nach innen mit den 3 Energiezentren- den 3 Dantiens, als auch mit unserer Umwelt, der äußeren Natur. Begriffe aus der daoistischen Philosophie von Laotse, Tschuang Tse u.a. , wie Absichtslos Handeln, So-Sein, Leere als Potential der Fülle; Yin is der Ursprung des Yang etc. weisen uns die Richtung beim Üben.
(Franz P. Redl, Übergangsrituale)
Folgende Qigong Übungen werden wir beim Jahreszyklus praktizieren:
Bewegtes Qigong: Basisübung aus dem Weißen Kranich, Verbindung von Himmel und Erde, Harmonisierung von Himmel und Erde mit Renmai und Dumai, sowie das 4 Schilde Qigong
Stilles Qigong: Aufnahme der Essenz in die 3 Dantiens, Aufnahme von Himmel-, Mensch- und Erde Qi, sowie das Eintreten in die Stille und Einheit
Divinationsreisen und Trancehaltungen sind alte Methoden, um mit dem Geist zu reisen, angepaßt an unsere postmoderne Zeit:
Divinare heißt :“weise sagen“- ausgeklügelte Methoden um sein höheres Selbst und die „spirits „zu befragen.
Mögliche Themen sind: die eigene Lebenswelt erforschen zw. Zeugung und Tod, Archetypen des Medizinrades, Schattenarbeit, den eigenen Lebensbaum vervollkommnen; durch Raum und Zeit reisen….
Trancehaltungen von Felicitas Goodman werden uns mit den Themen der Heilung und der Verwandlung/ Metamorphose beschäftigen
Trancetanz mit ekstatischer Musik wird uns mit unseren vitalen Kräften der Pflanzen und Tierwelt verbinden.
Literaturempfehlungen:
Ralph Metzner: Alchemistische Divination
Div. Bücher von Felicitas Goodman
Gerard Edde: Handbuch des Daoismus
Franz P. Redl: Übergangsrituale
Jahreszyklus-Info als PDF downloaden
