4.4.2020 10:00 bis 18:00

Was im Keller und unterm Teppich lauert | Tagesseminar

Schatten und Licht aus schamanischer und esoterischer Sicht

Wir fürchten uns vor der sprichwörtlichen Leiche im Keller oder im Schrank. Deshalb kehren wir Belastendes und Störendes lieber unter den Teppich. Anstatt anstehende Probleme und Krisen beherzt anzugehen stecken wir den Kopf in den Sand. Solche Redewendungen zeugen von psychischen Vermeidungsstrategien. Offensichtlich beliebt und verbreitet, wie der Jahresumsatz des esoterischen Marktes belegt. Mit 26 Milliarden Euro war er in Deutschland im Jahr 2018 um acht Milliarden höher als der Jahresumsatz von Bier. Kein Wunder, denn esoterische Verheißungen bieten die erwünschte rosarote Brille und versprechen das Hellblaue vom Himmel. Die Vermeidung des Schattens aus Sehnsucht nach Licht irritiert Schamanen aus Nepal, denn für sie gibt es kein Licht ohne Schatten: „‚Lichtarbeiter‘ nennen sich in Europa viele, die heilen. Wir verstehen das nicht. Krankheiten lauern im Schatten. Nur dort können wir als Schamanen heilen.“
Die Beleuchtung verdrängter Schatten ist heilsam und lohnend. Gerade heute, da viele sich nach gestern sehnen, Kriege vergessen haben und lauernde Krisen verdrängen.
Erfrischend undogmatisch und ideologiefrei klärt das Seminar gravierende Missverständnisse und beantwortet fundiert Fragen rund um Schamanismus und Esoterik. Eine musikalisch untermalte Räucherreise inspiriert zu mutigen Lichtern im persönlichen Schattenreich.

Infos:
Tagesseminar
Sa. 4. April 2020 (10.00 – 18.00 Uhr)
mit Dr. Christian Rätsch & Dr. Claudia Müller-Ebeling
Ort: Shambhala, Bennogasse 8A (BG1), 1080 Wien
Kosten: € 140,- (FrühzahlerInnen bis Mo. 9. März 2020: € 125,-)

Siehe auch den Vortrag am Fr. 3. April 2020

 


Anmeldung

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