22.11.2014 10:00 bis 18:00

Heilige Pflanzen und schamanisches Wissen in Mythen und Märchen

Schamanismus und Mythologie haben ihre Wurzeln in der Altsteinzeit. Schon damals spielten als heilig verehrte Pflanzen eine große Rolle – bis heute in Asien und Südamerika und rudimentär auch bei uns. In Mythen verdichten sich archetypische menschliche Erfahrungen wie auch schamanische Reisen in andere Wirklichkeiten. Nicht wenige wurzeln in Visionen von Schamanen. Welche Rolle die einstmals auch bei uns heiligen Pflanzen dabei spielten veranschaulichen die beiden Autoren vieler Bücher über Schamanenpflanzen. Sie bringen Artefakte aus heimischen und exotischen Gefilden mit, die sinnlich hautnahe Begegnungen ermöglichen. Mythen erklären wie die Welt entstand, warum der Schnee weiß und der Rabe schwarz ist. Dieser weitgehend unbekannte faszinierende Wissenschatz wirft neues Licht auf die biblische Vertreibung aus dem Paradies, weil Eva die verbotene Frucht der Erkenntnis aß. In volkstümlichen Märchen erhielten sich Erinnerungen an schamanische Mythen. Wir holen Zwerge, Kobolde, Feen, Elfen, Drachen und Hexen in unsere Mitte und folgen ihnen mit Hilfe von Musik und Räucherstoffen ins Reich der Pflanzen, Mythen, Märchen und Schamanen.
Das Tagesseminar bietet sinnliche Begegnungen mit heiligen Pflanzen unserer Ahnen. Es enthüllt die faszinierende Welt der Mythen und das in Märchen verborgene schamanische Wissen. Duftschwaden und Musik entführen ins Reich der Zwerge, Feen und Hexen unserer Kindheit – und zu verschütteten schamanischen Ursprüngen.

Infos:

Tagesseminar
Sa. 22. November 2014 (10 – 18 Uhr)
mit Christian Rätsch und Claudia Müller-Ebeling
Ort: Shambhala, Bennogasse 8a, 1080 Wien (BG1)
Kosten: € 100,- (Frühbucher bis 3.11. 2014.), danach €115,-

Siehe auch Schamanismus und das Märchen von Frau Holle

 


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