14.11.2020 10:00 bis 18:00

Rituale zur Wintersonnenwende | Tagesseminar

Als die Natur noch voller Götter, Göttinnen und Geister war

Vorchristliche Rituale orientierten sich an der Natur. Sie boten sinnstiftende Einblicke in ihre Gesetze und Phänomene (verkörpert in Göttern, Geistern und Dämonen); ermöglichten Orientierung in Raum und Zeit und verankerten Mensch und Kultur im Jahreslauf. Die Wintersonnenwende markiert den Zeitraum der längsten Nächte und kürzesten Tage. In diesen Raunächten konnte man Kontakt mit Göttern, Göttinnen, Geistern und Ahnen herstellen. Die wilde Jagd wurde von Wotan und Holda angeführt.
Wir vermitteln die wilde Jagd aus heidnischer Sicht – und was die christliche Religion daraus machte. Wir erklären was Bräuche von Traditionen und Ritualen unterscheidet und verständigen uns über alpenländische Maskenbräuche der Perchten, Krampusse, Kramperln und Klaubaufgeher. Das Tagesseminar mit Sonnwendräucherung, Musik und Anschauungsmaterial gibt Einblicke in die Symbolik der Bemalungen und Kostüme der Schönperchten und der Schiachperchten mit Tierhörnern, Peitschen und Fellen.

Infos:
Tagesseminar
Sa. 14. November 2020 (10.00 – 18.00 Uhr)
mit Dr. Christian Rätsch & Dr. Claudia Müller-Ebeling
Ort: Shambhala, Bennogasse 8A (BG1), 1080 Wien
Kosten: € 140,- (FrühzahlerInnen bis Mo. 19. Oktober 2020: € 125,-)

Siehe auch den Vortrag am Fr. 13. November 2020

 


Anmeldung

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