13.6.2012 19:40 bis 27.6.2012 21:15

Reisen zum wahren Selbst, Haltungen des Heilens – 3 Abende

Schamanisches Reisen zum wahren Selbst- Die Lebenswelt jetzt, Daoistisches Qigong, Trancehaltungen des Heilens nach Felicitas Goodman u.v.a.m.

je 3 Mittwochabende (19.40 – 21.15 Uhr) im Juni 2012, von Mi. 13.6.- Mi.27.6.

weiters 4 Abende im Jänner 2013,  Mi 9.1.-Mi. 30.1.2013

Franz P. Redl

Shambhala, 1080 Wien, Josefstädterstr.5 (Mezzanin)

Einzeln € 65.-/€ 60.- bei Zyklus für 3 Abende

Kursnr.: 11882 Juni 2012; 11883 Jänner 2013

bitte direkt über Shambhala- anmeldung siehe ganz unten

 

Zusatztext:

Als Beispiel für diese drei Ebenen des Schamanismus nehme ich die chinesische Tradition der drei Schätze des Daoismus her.
Im chinesischen Daoismus gibt es eine sehr ähnliche Dreiereinteilung, die sich aus dem Yin-Yang-Konzept entwickelt hat und „Die drei Schätze“ genannt wird.

 

Traditionelle daoistische Weltsicht
Die drei Schätze werden Jing, Essenz und Erde genannt, was im schamanistischen Kontext der Unterwelt entspricht
und hier Lebenskraft und Vitalität bedeutet. Dann gibt es die Qi-Ebene als mittlere Ebene des Alltags, wo der Mensch als energetisch-emotionales
Wesen erfahren wird. Die Oberwelt wird Shen, der Himmel genannt, welche die geistigen, mentalen und spirituellen Fähigkeiten und Ebenen des Menschen
darstellen und die Verbindung zum Ursprungsgeist (Yuan SHEN)* ermöglicht.
Das chinesisch-daoistische System ist so wie das allgemein verbreitete schamanistische Konzept von Unter-, Mittel- und Oberwelt darauf ausgelegt, den
Menschen mit all seinen prinzipiellen Ebenen des Seins zu verbinden bzw. eine Balance dieser Qualitäten herzustellen. In all diesen Traditionen war die
Natur, die äußere, wilde Natur immer das Vorbild, der Mantel, die Mutter der drei Schätze, der drei Welten. Die Natur enthält und spiegelt alle drei Qualitäten
in uns. Eine zeitgemäße Naturtherapie oder auch Öko-Psychologie, wie sie in den USA genannt wird, sollte immer alle drei Qualitäten nähren. Sie sollte
den Körper, die materielle Welt, nähren und Fähigkeiten und Methoden zur Verfügung stellen, die das Unbewusste und die Seele erforschen, die mittlere Welt
stärken und einen erlösten Aspekt von Ich und dem Potential des Selbst unterstützen.
Auf der Ebene der Oberwelt sollte sie die Beziehung zum Größeren schaffen, das Wissen und die Sicherheit geben, dass das Ich ein Teil der Natur, ein Teil
des Universums ist.
Daoistisches Qigong verbindet uns mit diesen 3 Grundkräften des Seins- sowohl nach innen mit den 3 Energiezentren- den 3 Dantiens, als auch mit unserer
Umwelt, der äußeren Natur. Begriffe aus der daoistischen Philosophie von Laotse, Tschuang Tse u.a. , wie Absichtslos Handeln, So-Sein, Leere als Potential
der Fülle; Yin ist der Ursprung des Yang etc. weisen uns die Richtung beim Üben.



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