7.12.2019 10:00 bis 18:00

Götter und Göttinnen der Schamanen | Tagesseminar

Aus der fortwährenden Verbindung männlicher und weiblicher Kräfte entstehen vielfältige Lebensformen. So sehen es schamanische Kulturen. Folglich erschufen Götterpaare ihre Welt; kein allmächtiger männlicher Schöpfergott.

Schamanismus ist keine Religion, dennoch rufen SchamanInnen Götter und Göttinnen an, an die sie nicht glauben, sondern die sie als Prinzipien der Natur erleben und dadurch auf sie vertrauen. Denn die Natur ist das Göttliche, das Netzwerk des Lebens, zu dem auch Dämonen, Geister, Ahnen, Tiere, Pflanzen und wir Menschen (mit all unseren Emotionen und Abgründen) gehören.

Mit Bildern, Geschichten und Objekten zum Anfassen stellen uns die beiden Schamanismusexperten wichtige Götter und Göttinnen vor, denen sie in Nepal, Mexiko, Korea und Südamerika begegneten, wo schamanische Traditionen noch immer lebendig blieben. Wotan/Odin, Frigga und Freia der germanischen Mythologie wecken Erinnerungen an unsere eigenen Schamanengötter und an den langen Zeitraum der partnerschaftlich geprägten Donauzivilisation.

Im Tagesseminar erfahren wir, was Mythen von Religionen unterscheidet und schärfen mit dem Begriff „matrifokal“ unsere Sicht auf’s Matriarchat.

Warum bekämpfen Religionen, die zum Glauben an einen einzigen männlichen Gott verpflichten, polytheistische Vorstellungen bis heute? Mit Klängen und Düften tauchen wir in eigene innere Welten, um intuitive Erkenntnisse zu Tage zu fördern.

Wohltuende Einsichten in das schamanische Weltbild angesichts zunehmender populärer Verflachung.

Infos:
Tagesseminar
Sa. 7. Dezember 2019 (10.00 – 18.00 Uhr)
mit Christian Rätsch & Claudia Müller-Ebeling
Ort: Shambhala, Bennogasse 8A (BG1), 1080 Wien
Kosten: € 135,- (FrühzahlerInnen bis Fr. 8. November 2019: € 120,-)

Siehe auch den Vortrag am Fr. 6. Dezember 2019

 


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