

Eine Reise zum wilden Körper, verborgenen Gesichtern & lebendiger Sommernatur

Seit Jahrtausenden dienen Masken in indigenen Kulturen als Lehrer:innen und Gefäße – als Brücken zwischen Mensch und Tier, Sichtbarem und Unsichtbarem, Alltag und Mysterium.
Wenn eine Maske den Körper bewohnt, tritt eine besondere Kraft hervor: etwas, das durch uns spricht, tanzt, atmet. Archetypen, Ahnen, Tiere, Geister, Träume – das, was in uns lebt, aber selten Raum bekommt, nimmt Gestalt an.
In Ritualen werden Masken nicht gespielt. Sie werden verkörpert, als Gefäß für das Heilige, die Seele, das Selbst. als Einladung an unsichtbare Kräfte, sich durch uns zu zeigen.
In dieser Sommerwoche gestalten wir unsere eigenen Masken – aus Naturmaterialien, Lehm, Stoff, Papier, Holz und Fundstücken aus der Wildnis. Im schöpferischen Tun erwacht, was durch uns Form finden will.
Wir streifen durch die wilde Sommernatur, lassen uns von den unzähligen „Verkleidungen“ des Lebens inspirieren und erforschen unsere eigenen Maskierungen – jene, die schützen, und jene, die nach Ausdruck rufen.
Mit einer Solozeit von 12-24 Stunden werden wir in der Tiefe der wilden Natur begegnen. Das Medizinrad der 4 Schilde wird uns als Landkarte am Weg begleiten.
So entstehen persönliche Masken, die unserem wilden Wesenskern Geburtshilfe leisten. Im Ritual, in der Natur, im ekstatischen Tanz, im rituellen Theater begegnen wir der verkörperten Maske. Sie antwortet mit ihrem eigenen Wesen – oder eben mit unserem.
Auch der lebendige Körper selbst ist Maske. Er trägt Spuren unserer Geschichten, unserer Ahnen, unserer spirituellen Familie. Hält Spannungen, Erinnerungen, Möglichkeiten. Wenn wir ihn leer werden lassen, wird er Gefäß und Tor. Wenn wir ihn füllen, wird er Ausdruck des Wilden – menschlich, tierisch, mythisch.
In sommerlicher Neugier darauf, wie sich das Verborgene bewegen will, werden wir mit unseren Masken tanzen, mit dem, was uns schützt, und mit dem, was uns befreit und es wagen uns darunter zu zeigen: roh, echt, offen und verbunden.









Methoden & Zugänge
Für wen?
Eine Sommerwoche für Menschen, die Lust haben auf Lebendigkeit, Körperweisheit und schöpferische Wildheit, auf Erforschung der Masken, die uns verwandeln – und das Leben, das darunter pulsieren will.
Wenn wir eine Maske tragen, spricht oft das, was ohne sie keinen Mut hätte.
C.G. Jung
Fotos: © Alfred Kwasny
Lafnitzauen & Wechselland
Staffelung:
€ 500/€ 550/€ 600/€ 650/€ 700
Mit der Preisstaffelung wollen wir den grossen Unterschieden in materiellen und finanziellen Ressourcen und der damit verbundenen Teilhabemöglichkeit von Menschen begegnen. Wähle den Betrag bitte so, dass er deiner finanziellen Situation in einem wertschätzenden Verhältnis zu unserer Arbeit gerecht wird. Höhere Beiträge unterstützen Menschen, die weniger leisten können.
Anmeldung bis 1. Juli (für spätere „last Minute“ Anmeldungen gilt jedenfalls € 650/€ 700)
Zusatzkosten für Unterbringung und einfache Verpflegung € 325.
Wir kaufen ein und kochen gemeinsam (besondere Diäten bitte selbst mitbringen).
