Im Andenken an eine große Seele! Zum Tod von Andreas Vierling

Andreas VierlingAm 14. Juli 2020 ist Andreas Vierling auf seine letzte große Reise gegangen – an einem Herzinfarkt verstorben, in den Nockbergen – einem seiner Lieblingsberge, bei einem der „Zwischen Himmel und Erde“-Seminare, die für ihn so bedeutend waren.

Andreas war so ein besonnener, warmer, weit- und schöngeistiger Mensch. Man musste ihn einfach mögen, seine Offenheit, seine Klarheit, seine Sprache und sein Lachen! Immer mehr in seiner Kraft und Würde, auch an all den vielen Orten, wo er beruflich gewirkt hat – von seiner Familienfirma über das Coaching und die Mediation bis hin zu den Wilderness-Seminaren und zum Schluss auch seinem Lehrer, Kollegen und Freund Franz P. Redl nach dessen Tod Anfang 2020 nachfolgend – in wichtigen Positionen in der Shambhala Wildernessschule und im Shambhala Mutterschiff. Die Lücken, die er hinterläßt, sind riesengroß …

Mich hat neben vielem anderen besonders auch seine Loyalität tief berührt – immer wieder betonte er, wie sehr es um die Sache geht, und nicht um die eigene Ego-Befindlichkeit. Der Sache/dem Projekt/der Idee/dem Größeren zu dienen war für ihn immer vorrangig, „was zu tun ist für das Gelingen des Ganzen, das ist zu tun“, sich hingebend.

So, Andreas, hast du dich zuletzt ganz hingegeben – dein Leben, in den Bergen, zwischen Himmel und Erde, an das Größere. Für uns viel zu früh, wir vermissen dich sehr! Was uns bleibt, sind die vielen Erinnerungen an dich, dein emotionales und geistiges Erbe! Und mir hast du auch ein Teaching gegeben durch dein Sterben – ein weiteres Staunen vor dem großen Mysterium von Leben und Tod.

Danke Euch, Traude und Martin, dass ihr in den letzten Stunden seines Lebens mit ihm wart und ihn in den ersten Stunden seines Übergangs woandershin mit so viel Achtsamkeit, Herz und Umsicht begleitet habt.

In tiefer Verbundenheit und Dankbarkeit,
Claudia